Orient-Digital

Orient-Digital ist die Datenbank der orientalischen Handschriften der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz.

Die von der Orientabteilung betreute Sammlung umfasst mit ihren 43.000 Bänden (Handschriften und Blockdrucke) Werke in über 140 Sprachen und 70 verschiedenen Schriften aus Asien, Afrika und Europa. Sowohl von Umfang als auch von ihrem Inhalt her genießt die Sammlung Weltruhm. Weitere Informationen zur Sammlung orientalischer Handschriften, Neuerwerbungen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen finden Sie auf der Homepage der Orientabteilung.

Die Datenbank weist sämtliche Handschriftensignaturen nach. Minimalangaben sind Sprache, Schrift, Blattzahl und Katalognummer/Katalogisierungsstatus. Aufgrund der unterschiedlichen Herkunft der Daten (Kataloge, Kurzverzeichnisse, Erwerbungslisten) ist die Erschließungstiefe in den Datensätzen nicht immer einheitlich.

Derzeit werden für etwa 6.000 Texte unterschiedlicher Sprachen und Regionen umfangreiche und mehrschriftliche Beschreibungen angeboten, davon ca. 4.200 bereits mit Zugang zum Volldigitalisat. Die Zahl detaillierter Handschriftenbeschreibungen und digitalisierter Objekte wächst kontinuierlich. Zu den bereits jetzt in größerem Umfang digital zugänglichen Bestandsgruppen gehören wertvolle arabische Handschriften, sämtliche islamische Miniaturhandschriften (darunter die berühmten Diez-Alben und das Jahangir-Album), hebräische Handschriften, armenische Handschriften und viele weitere Bestände u.a. aus Zentral-, Süd- und Südostasien.

Der Aufbau von Orient-Digital erfolgte durch die Orientabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin in Kooperation mit dem Rechenzentrum der Universität Leipzig, wo weiterhin die technische Betreuung liegt.